Wer KI im Unternehmen mit echten Daten nutzen will, stößt schnell an eine Grenze: Verträge, Personaldaten und Konstruktionsunterlagen gehören nicht auf fremde Server. Mit einem eigenen KI-Server betreiben Sie leistungsfähige Sprachmodelle im eigenen Haus – volle Datenhoheit, feste Kosten, keine Abhängigkeit von Anbietertarifen.
Für erste Gehversuche reicht ein Cloud-Dienst. Sobald KI aber mit echten Unternehmensdaten arbeiten soll und täglich im Einsatz ist, verschiebt sich die Rechnung deutlich.
Verträge, Personalakten, Konstruktionsdaten und Kundenkorrespondenz verlassen Ihr Netzwerk nicht. Kein Drittanbieter verarbeitet sie, kein Modell wird damit trainiert – der häufigste Grund, warum KI-Projekte im Mittelstand gestoppt werden, entfällt.
DSGVO ohne GrauzoneCloud-KI wird pro Anfrage abgerechnet – die Rechnung wächst mit der Nutzung. Ein eigener Server kostet einmalig plus Betrieb. Je intensiver Sie KI nutzen, desto günstiger wird jede einzelne Anfrage.
Fixkosten statt VerbrauchAnfragen laufen im lokalen Netz statt über das Internet. Keine Wartezeiten durch überlastete Anbieter, keine Drosselung zu Stoßzeiten – und bei Internetausfall arbeitet Ihre KI einfach weiter.
Antwort in MillisekundenKeine Preiserhöhungen, keine abgekündigten Modelle, keine geänderten Nutzungsbedingungen. Sie entscheiden, welches Modell in welcher Version läuft – und wie lange.
Kein Anbieter-Lock-inDas Modell wird mit Ihren Dokumenten, Ihrer Fachsprache und Ihren Abläufen verbunden. Ergebnisse klingen nach Ihrem Unternehmen – nicht nach allgemeinem Internetwissen.
Ihr Wissen, Ihr TonDer Server steht nicht nur für Textarbeit bereit: Spracherkennung, Dokumentenklassifizierung und Bildauswertung laufen auf derselben Hardware – ohne zusätzliche Lizenzkosten pro Nutzer.
Eine Basis, viele AnwendungenEntscheidend ist der Grafikspeicher (VRAM): Er bestimmt, wie groß das Sprachmodell sein darf und wie viele Personen gleichzeitig arbeiten können. Wir dimensionieren nach Ihrem tatsächlichen Bedarf – oft reicht weniger, als zunächst vermutet.
Für den ersten produktiven Anwendungsfall: Textarbeit, Wissenssuche und Dokumentenauswertung für ein Team oder eine Abteilung.
Für den unternehmensweiten Einsatz mit mehreren parallelen Anwendungen – etwa Chat-Assistent, Rechnungsauslesung und Protokollzusammenfassung gleichzeitig.
Für Unternehmen mit hohem Durchsatz, mehreren Fachbereichen oder eigener Entwicklung – inklusive Ausfallsicherheit und Testumgebung.
Beispielkonfigurationen zur Orientierung. Die konkrete Hardware wählen wir nach Ihrem Anwendungsfall, den Modellanforderungen und Ihrer vorhandenen Infrastruktur aus – inklusive Prüfung von Stromversorgung, Kühlung und Netzwerkanbindung am Aufstellort.
Ein Server, mehrere Anwendungen – alle mit Zugriff auf dieselbe Wissensbasis und dieselben Rechte wie Ihre übrigen Systeme.
Ein eigener Chat-Assistent im Browser – für Texte, Zusammenfassungen, Übersetzungen und Recherche. Optisch und funktional wie bekannte Dienste, nur eben im eigenen Netz.
Handbücher, Verträge und Protokolle werden indexiert. Mitarbeiter stellen eine Frage und erhalten die Antwort mit Quellenangabe – statt in Ordnerstrukturen zu suchen.
Eingangsrechnungen, Lieferscheine und Formulare werden automatisch ausgelesen, geprüft und zugeordnet – direkt an Ihr Dokumentenmanagement angebunden.
Besprechungen, Telefonate und Diktate werden transkribiert und zusammengefasst. Besonders wirksam in Kombination mit Ihrer 3CX-Telefonanlage.
Qualitätsprüfung in der Fertigung, Zählen und Klassifizieren von Objekten oder Auswertung von Kamerabildern – lokal verarbeitet, ohne Bilddaten nach außen zu geben.
Der Server stellt eine standardisierte Programmierschnittstelle bereit. Ihre bestehenden Anwendungen und Fachprogramme können KI-Funktionen direkt einbinden.
Beides hat seine Berechtigung. Diese Übersicht zeigt, wann welcher Weg sinnvoll ist – wir beraten Sie auch dann, wenn die Cloud für Sie die richtige Antwort ist.
| Kriterium | Cloud-KI | Eigener KI-Server |
|---|---|---|
| Vertrauliche Daten | Verlassen das Haus, Prüfung nötig | Bleiben vollständig im Netzwerk |
| Einstiegskosten | Sehr niedrig, sofort startklar | Einmalige Investition in Hardware |
| Kosten bei intensiver Nutzung | Steigen mit jeder Anfrage | Bleiben konstant |
| Antwortzeiten | Abhängig von Internet und Auslastung | Konstant im lokalen Netz |
| Verfügbarkeit bei Internetausfall | Nicht nutzbar | Läuft weiter |
| Aktuellste Modelle | Sofort verfügbar | Abhängig von der Hardware |
| Aufwand für Betrieb | Entfällt | Vorhanden – wird von uns übernommen |
| Skalierung nach oben | Praktisch unbegrenzt | Durch Ausbau der Hardware |
Ein KI-Server ist kein Gerät, das man aufstellt und vergisst. Als Managed Service Provider übernehmen wir den kompletten Betrieb – so, wie Sie es von unseren übrigen Serverlösungen kennen.
Wir ermitteln den tatsächlichen Bedarf, prüfen Stromversorgung, Kühlung und Netzwerk am Aufstellort und beschaffen die passende Hardware.
Aufbau, Einrichtung der Modelle, Anbindung an Active Directory, Dateiablage und Fachanwendungen – inklusive Rechtekonzept.
Überwachung von Auslastung, Temperatur und Verfügbarkeit rund um die Uhr. Updates von Modellen und Sicherheitspatches übernehmen wir.
Sicherung von Konfiguration und Wissensindex, dazu regelmäßige Prüfung, ob die Kapazität noch zu Ihrem Nutzungsverhalten passt.
Das hängt vor allem von der Anzahl und Größe der Grafikbeschleuniger ab. Ein Einstiegssystem für eine Abteilung liegt deutlich unter dem, was viele erwarten – ein Enterprise-System mit mehreren Beschleunigern entsprechend darüber. Sie erhalten von uns ein konkretes Angebot mit Hardware, Einrichtung und laufender Betreuung, damit Sie sauber gegen Ihre Cloud-Kosten rechnen können.
Bei allgemeinem Weltwissen liegen die größten Cloud-Modelle vorn. Für typische Unternehmensaufgaben – Texte auf Basis eigener Vorlagen, Auswertung eigener Dokumente, Zusammenfassungen – sind gute offene Modelle jedoch völlig ausreichend. Entscheidend ist ohnehin weniger das Modell als die saubere Anbindung an Ihre Daten.
Für kleinere Systeme genügt oft der vorhandene Technikraum – wichtig sind ausreichende Stromversorgung, Kühlung und ein Netzwerkanschluss. Wir prüfen das vorab vor Ort. Falls die Voraussetzungen nicht gegeben sind, ist auch die Unterbringung in einem deutschen Rechenzentrum möglich, während die Daten weiterhin Ihnen gehören.
Rack-Systeme sind im Betrieb deutlich hörbar und gehören daher nicht ins Büro. Der Stromverbrauch entsteht überwiegend unter Last – im Leerlauf liegt er erheblich niedriger. Wir kalkulieren die zu erwartenden Betriebskosten im Angebot mit aus, damit es keine Überraschung auf der Stromrechnung gibt.
Ja, und genau das empfehlen wir. Wir wählen von Anfang an ein Gehäuse und Netzteil, das zusätzliche Beschleuniger aufnehmen kann. So starten Sie mit einer GPU und rüsten nach, sobald Nutzung und Nutzen belegt sind.
Konfiguration und Wissensindex werden gesichert, sodass sich der Dienst zügig wiederherstellen lässt. Über unsere Managed Services gelten definierte Reaktionszeiten; auf Wunsch halten wir Ersatzhardware vor oder richten einen Ausweichbetrieb ein.
Wir schauen uns Ihre geplanten Anwendungsfälle an, schätzen den Bedarf realistisch ein und stellen die Kosten Ihrer Cloud-Alternative gegenüber. Kostenlos und unverbindlich.